Unser Leistungen
Spektrum
Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über unser Behandlungsspektrum. Klicken Sie auf die Punkte um ggf. mehr Informationen zu erhalten.
Ambulante und stationäre Operationen +
Weiterführende Informationen finden sie unter Operationen
Neurotrope Infusionsbehandlung +
Intensivierte Schmerztherapie mit Vitalitätssteigerung/Membranstabilisierung bei Nervenreizsyndromen (Ischialgie) Bandscheibenvorfall und Claudicatio Spinalis
Bei Erkrankungen der Wirbelsäule kann es zu so genannten Nervenreizsyndromen kommen. Die Nervenfasern, welche aus der Wirbelsäule austreten können gereizt und geschädigt werden. Der so genannte Memory Pain Effekt (Schmerzgedächtnis) kann sogar dazu führen, dass ein Nerv mit ziehenden Schmerzen reagiert, obwohl der Auslöser schon lange wieder beseitigt ist. Das Schmerzgedächtnis entsteht durch eine biochemische Sensibilisierung der Nervenhülle und ist ein wichtiger Bestandteil bei der Chronifizierung von Rücken- und Beinschmerzen.
Die gesetzlichen Kassen übernehmen in der Regel nur die ausreichende und das notwendige Maß nicht überschreitende Therapie. Eine intensivierte Infusionstherapie mit Zusatz von Nervenmembranstabilisatoren wird nicht übernommen, lediglich die symptomatische Behandlung wird von den gesetzlichen Kassen getragen.
Sinnvoll und erfolgsversprechend ist eine intensivierte Infusionsbehandlung bei folgenden Krankheitsbildern:
- Akuter Bandscheibenvorfall mit Ischialgie (Nervenwurzelreizsyndrom)
- Radikulitiden
- Claudicatio Spinalis (Schaufensterkrankheit bei Einengung des Rückenmarkskanals)
- Periphere Nervenreizsyndrome der Extremitäten (nach Beseitigung der mechanischen Ursache)
Risiken können bei Medikamentenallergien bestehen. Allergien sind vor Behandlungsbeginn dem Arzt mitzuteilen. Zur Behandlung sind 5 bis 10 Sitzungen erforderlich. Selten kann der gewünschte Dauereffekt ausbleiben, insbesondere wenn es zu einem weitern Nachrutschen des bestehenden Bandscheibenvorfalls gekommen ist.
Ultraschalluntersuchung - auch für Säuglinge
Chirotherapie
Atlastherapie – auch für Säuglinge
Osteopathie +
Es handelt sich hierbei um das gesamte Spektrum osteopathischer Leistungen, wie Muskelenerigetechniken (MET), Mobilisations- und Traktionsbehandlungen mit und ohne Impulse (TIP/TOP), Counter-Strain-Techniken (CST), myofasziale Techniken (MFZ), cranio-sakrale Techniken (CST) etc.
Diese Techniken sind zeitaufwendiger, jedoch sanfter als die klassischen chirotherapeutischen Techniken, die auf Kosten der Krankenkasse Teil unserer Leistungen bleiben.
Osteopathische Techniken sehen wir indiziert, wenn die von der Krankenkasse bezahlten chirotherapeutischen Techniken keinen ausreichend Effekt zeigen, von Ihrer Seite (Patientenseits) nicht toleriert oder gewünscht werden, bzw. auch in einem zu kurzen Zeitraum zu einem Rezidiv führen.
Akupunktur +
Der Begriff "Akupunktur" (lat. acus = Nadel, pungere = stechen) ist eine Übersetzung der Jahrtausende alten chinesischen Heilmethode Chen-Chiu. Es bedeutet die Behandlung von Krankheiten mit Hilfe von Metallnadeln, die in ausgewählte Akupunkturpunkte und in tiefer gelegene Gewebsschichten platziert werden. Hauptwirkungen der Akupunktur sind: entspannend, schmerzlösend, beruhigend, vegetativ ausgleichend und immunstimulierend. Kontraindikationen und unerwünschte Wirkungen sind weitgehend unbekannt. Lediglich Nadelphobie und erhebliche Blutungsneigung sind als relative Kontraindikation zu sehen.
Bei Kniegelenksbeschwerden und/oder tiefen (lumbalen) Rückenbeschwerden welche mehr als 6 Monate bestehen, wird die klassische Akupunktur 1x im Jahr von den gesetzlichen Kassen übernommen.
Erfolgsversprechend ist Akupunktur jedoch vor allem auch bei akuten und chronischen Schmerz- und Verspannungsstörungen und vielen anderen Krankheitsbildern.
- alle Erkrankungen des Bewegungsapparates mit Schmerz- und Funktionsstörungen
- Kopfschmerz und Migräne
- Allergische Erkrankungen
- Atemwegserkrankung
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Schwindel, Hörsturz, Tinnitus
- Erschöpfungszustände, Schlafstörungen
- Menstruationsbeschwerden
- Rauchentwöhnung oder Essstörungen (als unterstützende Behandlung)
Schmerztherapie
minimal invasive Wirbelsäulentherapie
Stoßwellentherapie +
Stoßwellen sind energiereiche Schall-(Druck-)Wellen, die in der Orthopädie bei schmerzhaften Zuständen an Sehnen-/Knochenübergängen eingesetzt werden. Sie sind zuerst bei der so genannten Nierensteinzertrümmung bekannt geworden. In unserer Praxis setzten wir sie v. a. zur Behandlung der Kalkschulter (Tendinitis calcarea), des Tennisellenbogens (Epicondilytis), des Fersensporns (Plantarfasziitis) und schmerzhafter Sehnen am Knie (z. B. Patellaspitzensydrom) und der Achillessehne (Apophysitis) ein. Auch eine Triggerpunktbehandlung schmerzhafter Muskelstellen ist möglich. Eine örtliche Betäubung ist normalerweise nicht notwendig. Je nach Anwendungsgebiet sind zwei bis drei Behandlungen notwendig. Selten werden mehr benötigt. Nicht angewendet werden darf sie bei akuten Entzündungen oder in der Nähe rissgefährdender Organe wie der Lunge oder in der Nähe von Wachstumsfugen bei Kindern. Bei Blutverdünnern wie Marcumar soll der Einzelfall geprüft werden, da lokal leichte Ergüsse, eine Rötung und evt. eine vorübergehende Schmerzzunahme für einige Tage entstehen können.
Sportmedizin
Knochendichtemessung
Knorpelaufbautherapie +
Knorpelschutz bei Arthrose Viscosupplementation
Hierbei handelt es sich um eine Spritzenkur (in der Regel für größere Gelenke) zum Schutz und zur Kräftigung des vorhandenen Knorpels. Bereits abgebauter oder abgeschilferter Knorpel kann hierdurch jedoch nicht ersetzt werden. Die eingesetzten Medikamente können einen verbessernden, zeitlich begrenzten Effekt auf das Milieu der Gelenkflüssigkeit haben und somit auch Schmerzen und Entzündungszeichen reduzieren.
Diese Substanz enthält die Knorpelgrundsubstanz Hyaluronsäure, die dreidimensional vernetzt wird. Ein Teil dringt in den noch vorhandenen Knorpel ein und stabilisiert ihn, ein Teil setzt sich an seine Oberfläche und führt zu einer Glättung, ein weiterer Teil schmiert das Knie selbst. Viskosupplementation kann helfen, Arthroseschmerz zu lindern und so die Symptome für 6 Monate oder länger zu dämpfen. Die verwendeten Präparate können Hyalubrix, Synvisc, Hyalgan, Ostenil o.ä sein. Diese Substanzen verbessern die Gelenkflüssigkeit sind Medikamentenfrei und reagieren wie ein Stoßdämpfer im Gelenk. Je nach Substanz und Gelenk sind 1-5 Injektionen im Wochenabstand erforderlich und reduzieren typischerweise den Schmerz bei ca. 70% der behandelten Patienten.
Zwar reduziert eine intraartikuläre Kortikoidinjektion (1x40 mg) zunächst stärker die Schmerzen, Hyaluronsäure erzielt jedoch einen überlegenen Langzeiteffekt, so eine vergleichende Untersuchung bei 113 Patienten mit moderater Gonarthrose. Ab der zwölften Woche nach Injektion zeigten sich deutliche Vorteile für das Hyaluronsäure-Präparat (gegen Kortisoninjektionen) etwa im WOMAC-Test, (mit dem Schmerz und Gelenkfunktion beurteilt werden).
Orthomolekulare Therapie bei Fibromyalgie und phys.-Psych. Erschöpfung +
Intravenöse Micronutritionstherapie (IVMT) nach Dr. Myers für Fibromyalgie, Erschöpfungszustände, Migräne, Allergien Atemwegsinfekte, Immunmodulation
Ganzkörperschmerzen und fehlende Belastbarkeit trotz Schmerztabletten? Oder waren Sie schon einmal so ausgelaugt, dass Sie keine Lust mehr hatten, auch noch einen Handschlag zu machen? Umfallen und nur noch Ruhe und Füße hoch? Das geht aber nicht immer, da sind Verpflichtungen, vielleicht steht der Arbeitsplatz auf dem Spiel, Termine. Irgendwann geht gar nichts mehr und dann kann Ihnen vielleicht die von unserer Praxis angebotene Therapie weiterhelfen.
Diese geht auf den amerikanischen Arzt Dr. John Myers zurück, der dieses Therapiekonzept in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts entwickelte und welches von seinem amerikanischen Kollegen Wright und Gaby modifiziert wurde. Myers Grundüberlegung war, durch die intravenöse Gabe von Mikronährstoffen das Verdauungssystem zu umgehen und Defizite sehr rasch auszugleichen. Außerdem sollten dadurch die Blutspiegel der Mikronährstoffe stark erhöht werden um die Versorgung des Körpers mit Vitaminen, Elektrolyten und Nährstoffen gewissermaßen "zwangsweise" zu verbessern.
Die empirischen Erfahrungen des Erstbeschreibers konnten im orthopädischen Bereich in einer hochkarätigen Studie bei Fibromyalgiepatienten im Vergleich gegen eine Placebogruppe bewiesen werden. Fibromyalgie kann mittels IVMT gelindert werden!
Risiken können bei Medikamentenallergien oder durch cardiale Reaktionen bei bekannten Herzerkrankungen bestehen. Dies ist vor Behandlungsbeginn dem Arzt mitzuteilen. Zur Behandlung sind zunächst 7 Sitzungen erforderlich. Wenn sich die Situation stabilisiert hat, kann man die nächste Behandlung von der Befindlichkeit des Patienten abhängig machen.
Bitte beachten Sie, dass die Anwendung des Myers' Cocktail kein Ersatz für gesunde Lebensweise, ausreichend Schlaf und regelmäßigen Sport ist. Vor der ersten Anwendung sollte immer durch den behandelnden Arzt das Vorliegen ernsthafter Erkrankungen ausgeschlossen werden.
Für eine IVMT mit 7 Sitzungen berechnen wir die Eingangsuntersuchung und Anamnese (GOÄ 1 2,3fach 10,72€, Untersuchung GOÄ 7 2,3fach 21,46, 7x GOÄ 272 1fach 10,49 sowie Medikamentenkosten von 7x22,02€.
Proliferation +
Bei chronischen Schmerzen an der Wirbelsäule sind häufig Reizzustände der Bänder und Gelenke vorhanden. Diese können durch eine Proliferation erfolgreich behandelt und die damit verbundenen Schmerzen zurückgedrängt werden. Es handelt sich hierbei um Injektion(en) einer stark osmotischen (wasserziehenden) Substanz an die schmerzhaften Stellen, die einen doppelten Effekt hat. Zum einen wird das Wasser den kleinen Nervenfasern entzogen, diese somit quasi verödet, zum anderen erzeugt der Wassereinstrom eine Gewebsreaktion mit Neubildung stabilisierenden Gewebes. Beide Effekte können Jahre anhalten.